Ist die Vorfreude auf ein Kind auch noch so groß, sollten die werdenden Eltern doch nie vergessen, welche Verantwortung sie damit übernehmen. Schon vor der Geburt sollten einige Besorgungen erledigt werden, denn die Erstausstattung sollte den neuen Erdenbürger in seinem Heim bereits erwarten. Eine der wichtigsten Anschaffungen ist dabei die Matratze für das Baby. Denn gerade Säuglinge sind in ihrer Entwicklung noch lange nicht soweit, dass sie schon mit den  Matratzen zurecht kommen, die die Erwachsenen für sich beanspruchen. So ist es auch nicht ratsam, Babys mit in das elterliche Bett zu nehmen, da sie hier nicht die nötige Unterstützung, wie durch eine spezielle Baby Matratze erhalten.

Baby Matratze gezielt auswählen

Die erste Baby Matratze sollte besonders sorgsam ausgewählt werden. Vielfach entscheiden sich die werdenden Eltern zum Kauf im Fachgeschäft, und das zu Recht. Denn hier erhalten sie eine umfassende und fachlich korrekte Beratung. Wenn man bedenkt, dass Babys auf einer falschen Matratze schnell bleibende Haltungsschäden zurückbehalten können, ist es nicht verwunderlich, dass gerade der erste Matratzenkauf sehr sorgfältig durchgeführt wird.

Bei Babys sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Matratze sehr atmungsaktiv ist. So wird vermieden, dass der Säugling im eigenen Bettchen zu stark schwitzt, was den Schlaf beeinträchtigen kann, und zwar nicht nur den des Babys, sondern auch den der Mama. Die Babymatratze darf darüber hinaus natürlich nicht zu hart, aber genauso wenig zu weich sein. Durch eine zu harte oder weiche Unterlage kann sich die Wirbelsäule des Babys falsch entwickeln, was selbst im Erwachsenenalter noch an einer schlechten Haltung zu erkennen ist.

Weitere Punkte für eine gute Babymatratze

Weiterhin sollte eine Matratze für Babys stets mit einem leicht abnehmbaren Bezug versehen sein. Am besten wird dieser mit einem Reißverschluss befestigt. Dann nämlich kann man ihn zwischendurch problemlos abtrennen und waschen. Das ist für Babys Matratze besonders wichtig, da die Anfälligkeit gegenüber Bakterien und Keimen noch recht hoch ist. Mit einer häufigen und intensiven Reinigung des Matratzenbezugs kann dieses Risiko deutlich verringert werden.

Ebenfalls von Bedeutung ist eine für Allergiker geeignete Matratze. Wenn schon das Baby eine solche Matratze bekommt, kann es gar nicht erst eine Allergie ausbilden. Andernfalls kann diese sehr schnell auftreten. Sinnvoll ist es auch, beim Kauf der Matratze auf Gütesiegel zu achten. So lohnt es sich, eine etwas hochpreisigere Matratze für Babys zu wählen, wenn diese beispielsweise von Ökotest oder Stiftung Warentest entsprechend gute Beurteilungen erhalten hat. Denn bei solchen Organisationen werden die Produkte stets auf Herz und Nieren geprüft, so dass deren Testergebnisse doch wirkliche Rückschlüsse auf die Qualität der Baby Matratzen zulassen.