Die Federkernmatratze ist der Klassiker schlechthin unter den Matratzen. Sie weiß durch zahlreiche Vorteile zu überzeugen, birgt aber ebenso einige Nachteile in sich. Über diese Vor- und Nachteile sollte sich jeder potenzielle Käufer einer Federkernmatratze vor dem Matratzenkauf informieren. Nur so kann er die für sich am besten geeignete Matratze finden, die ihm später möglichst lange zu einem erholsamen Schlaf verhilft.

Vorteile der Federkernmatratze

Federkernmatratzen zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass sie sich dem vorherrschenden Raumklima anpassen. Dabei geben sie Feuchtigkeit, die in sie eindringt, optimal an die Außenluft ab, so dass es äußerst selten zu einer Schimmelbildung auf Federkernmatratzen kommt. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Matratzen wenigstens einmal im Jahr ordentlich auslüften können. Dafür werden sie am besten auf den Balkon oder die Terrasse gestellt. Das Lüften sollte wenigstens einen Tag dauern, wobei auf sonniges, trockenes Wetter zu achten ist, damit sich keine zusätzliche Feuchtigkeit auf der Matratze absetzen kann.

Moderne Federkernmatratzen enthalten zudem auch unterschiedliche Stärkezonen, so dass sie den Körper des Eigentümers an verschiedenen Körperstellen optimal unterstützen können. Ein besonders großer Vorteil der Federkernmatratze ist ebenfalls im Preis zu sehen. Denn dieser ist bei einfachen Varianten recht niedrig angesiedelt. Aber Achtung: Je aufwändiger der enthaltene Federkern gefertigt ist, desto höher fallen auch die Kosten für die Federkernmatratze aus. Nach oben hin gibt es beim Preis nahezu keine Grenzen.

Ebenfalls zeichnen sich moderne Federkernmatratzen durch eine sehr hohe Robustheit aus. Diese sorgt dafür, dass die Matratzen eine sehr lange Lebensdauer erreichen. Hierbei darf man natürlich nicht auf die ganz einfachen Modelle zurückgreifen, sondern sollte schon einen etwas höheren Betrag in die neue Schlafstätte investieren, damit die Haltbarkeit von sechs bis teils zehn Jahren auch wirklich erreicht werden kann. Ebenfalls benötigt die klassische Federkernmatratze keinen spezifischen Lattenrost, sondern sie kommt mit einem recht einfachen Modell aus.

Nachteile der Federkernmatratze

Wie jede Medaille zwei Kehrseiten hat, so bietet natürlich auch die Federkernmatratze einige Nachteile. Diese sind vor allen Dingen in der Elastizität der Matratzen zu finden. Sie ist nahezu nicht gegeben, weshalb der Körper oftmals zu stark in diese Matratzen einsinkt. Der Komfort beim Schlafen ist deshalb nicht so hoch, wie man es von anderen Matratzen her kennt.

Auch ergibt sich die Problematik des einstellbaren Lattenrostes, der vielleicht schon vorhanden ist. Dieser lässt sich kaum mit der Federkernmatratze kombinieren. Eine Höheneinstellung ist aufgrund der bereits erwähnten fehlenden Elastizität bei Federkernmatratzen grundsätzlich nicht mehr möglich.

Ebenfalls geben Federkernmatratzen Flüssigkeit sehr schnell wieder ab. Allerdings kann sich dies beim Schlafen zu einem Problem entwickeln. Denn durch den Rückstau der entstehenden Flüssigkeit kann man bei Federkernmatratzen schnell ins Schwitzen gelangen, was für einen angenehmen Schlaf mit Sicherheit nicht förderlich ist.