Die Heizung ist eines der entscheidenden Elemente für ein Wasserbett. Sie bestimmt nicht zuletzt auch, wie hoch die Lebensdauer des Bettes ausfallen wird. Grundsätzlich scheint mancher sparsame Mensch der Meinung zu sein, ein Wasserbett benötige keine Heizung. Das ist allerdings schlicht und ergreifend falsch. Denn wird das Wasser nicht auf einer entsprechenden Temperatur gehalten, so kommt es zur Kondenswasserbildung. Sie entsteht durch die nächtliche Schweißabsonderung und kann schnell dazu führen, dass eine Schimmelbildung an der Matratze oder der Auflage auftritt.
Weiterhin arbeiten die Reinigungsmittel für Wasserbetten nur dann richtig, wenn das Wasser auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird. Überdies ist nicht zu vergessen, dass es sich in einem sehr kalten Bett alles andere, als angenehm schläft. Zusätzlich besteht hier die Gefahr, sich über Nacht zu verkühlen.
Drei Heizvarianten sind gängigBei den Wasserbetten kommen vor allen Dingen drei Varianten der Heizungen zum Einsatz. Das sind die keramischen Heizelemente, die Heizelemente mit Kupferkern und die Folienheizungen mit Karbonkern. Alle drei Varianten bieten Vor-, aber auch Nachteile.
Heizelemente mit Kupferkern sind die Klassiker unter den Wasserbettheizungen. Sie heizen das Wasser bis auf ein Grad Celsius genau auf. Sie sind auch diejenigen Heizelemente, die bereits am längsten auf dem Markt vorhanden sind und entsprechend vielfältige Variationen bieten. So können sie unter anderem mit einer Kindersicherung ausgestattet werden.
Die Heizelemente mit Kupferkern sind eine neuere Generation der Wasserbettheizungen. Sie zeichnen sich vor allen Dingen dadurch aus, dass die elektromagnetische Strahlung, die nach wie vor als problematisch für die Gesundheit angesehen wird, bei ihnen deutlich geringer ausfällt, als bei anderen Heizvarianten. Auch die Kosteneinsparungen in punkto Strom können für diese Heizelemente mit Kupferkern sprechen.
Die Folienheizungen mit Kupferkern sind dagegen noch besser geeignet. Da sie die Temperatur auf 0,1 Grad Celsius genau regulieren können, lässt sich der Stromverbrauch mit ihnen deutlich senken. Allerdings sind diese Heizungen auch etwas teurer.
Daneben finden sich noch digitale Heizelemente für Wasserbetten, die allerdings in Bezug auf ihre Thermostate sehr reparaturanfällig sind, weshalb sie nicht unbedingt zu empfehlen sind.
Reparaturaufwand bei Heizelementen ist entscheidendVor der Wahl einer bestimmten Heizung für das Wasserbett sollte auch der Reparaturaufwand beachtet werden. Moderne Heizelemente sind so stark miteinander verbunden, dass sich keine Einzelteile austauschen lassen, sondern nur das gesamte Heizelement. Dadurch kann es zu vergleichsweise hohen Reparaturkosten kommen, die bedacht werden müssen.
Zudem geht der Austausch des kompletten Heizelements fast immer mit dem Ablassen des Wassers aus dem Wasserbett einher. Da die Heizelemente unter den Matratzen liegen, müssen diese geleert werden, damit der Austausch stattfinden kann. Der Aufwand ist hier also recht hoch.
Stromkosten bei den Heizelementen beachtenAuch die Stromkosten spielen bei der Wahl der geeigneten Heizelemente für das Wasserbett eine entscheidende Rolle. Ein solches Bett kann nämlich monatliche Kosten bis zu zehn Euro verursachen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Hierbei spielt die Art der Heizungen eine wichtige Rolle, aber auch andere Faktoren. So sollte das Wasserbett täglich gut gelüftet werden. Anschließend sollte es aber wieder abgedeckt werden, damit die Heizung die Wärme besser speichern kann. Auch die Raumtemperatur ist hierbei natürlich von Bedeutung, je geringer diese ist, desto stärker muss die Wasserbettheizung arbeiten, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Außerdem ist die gewünschte Temperatur des Wassers im Wasserbett ein wichtiger Faktor für die Höhe der Stromkosten, den es zu beachten gilt.