Gerade mit zunehmendem Alter steigert sich auch die Zahl der Beschwerden, mit denen man zu kämpfen hat. Hier kommen die Seniorenbetten zum Einsatz, die sich grundsätzlich in zwei Varianten unterscheiden lassen: Das sind zum Einen die Seniorenbetten für den ganz normalen, heimischen Einsatz, zum Anderen die speziellen Pflegebetten, die für Pflegebedürftige eingesetzt werden.
Klassische Seniorenbetten für den heimischen EinsatzDas klassische Seniorenbett für den heimischen Einsatz unterscheidet sich von herkömmlichen Betten nur in wenigen Punkten. Zumeist verfügt es über eine erhöhte Liegefläche, was das Aufstehen am Morgen erleichtern soll. Aber dafür ist der Kraftaufwand, der für das Einsteigen in das Seniorenbett nötig wird, oftmals umso höher.
Ebenfalls sind die Seniorenbetten häufig mit einem Lattenrost, der mittels Motor verstellt werden kann, ausgestattet. So können einzelne Zonen hochgelagert werden, wie die Beine, der Rückenbereich usw. Die Bequemlichkeit in den Seniorenbetten wird auf diese Weise deutlich erhöht, ebenso wie der Schlafkomfort, vorausgesetzt, die passende Matratze wurde ausgewählt.
Die Seniorenbetten gleichen den herkömmlichen Betten aber in jedem Fall in ihrer Varianten-Vielfalt. Denn sie können aus Holz, Metall, Leder und vielen anderen Stoffen gefertigt sein. Hinsichtlich Farben und Musterungen gibt es ebenfalls kaum Einschränkungen. Gleiches gilt für die zu verwendenden Matratzen und Lattenroste, da sich die Seniorenbetten mit allen gängigen Modellen kombinieren lassen.
Seniorenbetten in der PflegeFür die Pflege von älteren Personen sollten keine einfachen Seniorenbetten zum Einsatz kommen, sondern vielmehr spezielle Pflegebetten. Sie sind mit zusätzlichen Features ausgestattet, die einerseits dem Pflegepersonal die Arbeit erleichtern, andererseits dem Pflegebedürftigen einen verbesserten Komfort beim Schlafen bieten. So werden diese Pflegebetten entsprechend auch im stationären Bereich eingesetzt.
Diese Seniorenbetten sind mit einem Motor ausgestattet, der die gesamte Liegefläche in der Höhe verstellen lässt. So kann das Einsteigen ins Bett bei einer geringen Höhe erfolgen, um Kraft zu sparen. Während der Pflege wird das Bett weiter hoch gestellt, so dass sich Pflegekräfte nicht so weit hinunter bücken müssen.
Ausgestattet mit seitlichen Gittern kann das Pflegebett dem Senioren auch einen gewissen Halt bieten, so dass er nicht aus dem Bett herausfallen kann. Überdies werden spezielle Pflegebetten gleichfalls mit besonderen Matratzen ausgestattet, die dafür sorgen sollen, dass selbst bei länger andauernder Bettlägerigkeit kein Dekubitus, also das Wundliegen, entstehen kann. Zusätzlich sind Pflegebetten oft noch mit einem Nässeschutz versehen. Er wird insbesondere bei inkontinenten Personen eingesetzt und hilft dabei, unkontrollierte Blasenentleerungen vom eigentlichen Bett, aber auch vom Patienten abzuhalten.
Zubehör für SeniorenbettenSelbstverständlich lässt sich an diese Pflegebetten genauso ein Triangelgriff anbringen, so dass der Patient sich leichter im Bett aufrichten kann. Zusätzlich können kleine Tische, die meist mittels Schwenkarm angebracht werden, integriert werden. So kann der Patient auch bequem im Pflegebett essen.
Wer ein Seniorenbett für den heimischen Einsatz sucht, der findet im Zubehörbereich ebenso zahlreiche Nachttische, die optisch perfekt auf das Bett abgestimmt sind und so ein herrliches Flair und Ambiente im eigenen Schlafzimmer bieten.